Elbersdorfer Mühle

Die Nutzung der Wasserkraft an der Wesenitz geht in Elbersdorf nachweislich bis ins 16.Jahrhundert zurück. Als 1969 die Mahlmühle geschlossen wird, verfällt das Ensemble, wobei die Reste des Wasserbaues als historisch bedeutsam notiert werden. Mit einem neuen Eigentümer wurde 1999 die Reaktivierung der Anlage geplant.

Da sich die Wasserkraftanlage am Rande des Landschaftsschutzgebietes Sächsische Schweiz befindet spielte die ökologische Aufwertung im Gesamtkonzept von Anfang an eine große Rolle. Der Fischaufstieg stellt die ökologische Durchgängigkeit her. Außerdem wurde mit einem neu angelegten Standgewässer ein Stillwasserbereich geschaffen der durch eine hohe Artenvielfalt gekennzeichnet ist.

Insgesamt waren an allen Bereichen der Wasserkraftanlage Baumaßnahmen notwendig:

  • Wiederöffnung des Mühlgrabens mit Profilierung der Böschungen und Uferbereiche
  • Errichtung eines Einlaufbauwerkes und Erneuerung der Einlaßschützanlage am Obergraben
  • Verlegung des Untergrabens
  • Erneuerung des Freifluters
  • Erneuerung der Betonkrone des Wehres
  • Errichtung eines Sandfanges
  • Neubau eines Kraftwerkshauses
  • Rückbau der alten Turbinenkammer und Neubau einer Turbinenanlage (Kaplanturbine 610 mm Laufraddurchmesser) inkl. Einbau neuer Turbinen- und Elektrotechnik
  • Installierung einer Wasserstandmesseinrichtung am Wehr für die Turbinensteuerung sodass der ökologische Mindestwasserabfluss für den Ausleitungsbereich sicher gestellt wird

Vorhaben
Reaktivierung der Wasserkraftanlage
Gewässer
Wesenitz, Sachsen
WKA Elbersdorfer Mühle

Schautafel

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